Vitamin C schuetzt vor Arteriosklerose

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Vitamin C schützt vor Arteriosklerose

Eine aktuelle britische Studie belegt, dass eine hohe Vitamin C-Konzentration im Blut vor Herz-Kreislauferkrankungen und Arteriosklerose schützt sowie das Immunsystem stärkt (1).

Wissenschaftler der Royal Free and University College Medical School in London werteten die Verzehrsgewohnheiten von rund 3.300 gesunden Männern im Alter von 60 bis 79 Jahren aus. Es stellte sich heraus, dass ein hoher Vitamin C-Konsum mit einer verminderten Konzentration an Entzündungsparametern und Arteriosklerose-fördernden Faktoren assoziiert war, berichtet heute Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Irina Baumbach von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Darüber hinaus gehört Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bezeichnet, zu den wichtigsten Vitaminen zur Unterstützung des Immunsystems. Es ist an vielen physiologischen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt, so dass ein Mangel weitreichende Folgen hat.

Vitamin C ist aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt, beugt der Entstehung von Arteriosklerose vor und reguliert die Ausschüttung zahlreicher Hormone der Hirnanhangdrüse. Zudem beteiligt sich die Ascorbinsäure an der Regeneration von Vitamin E, so dass hierdurch die antioxidative Abwehr des Körpers gestärkt wird. Deshalb steigt auch der Bedarf an Vitamin C in Stresssituationen und bei Rauchern stark an.

Amerikanische Biochemiker sprechen sich derzeit für eine Zufuhr von bis zu 400 Milligramm Vitamin C täglich für Erwachsene aus (2). Die DACH-Referenzwerte empfehlen dagegen nur eine Zufuhr von täglich 100 Milligramm, in Schwangerschaft und Stillzeit 110 Milligramm (3). Die Supplementation von Vitamin C blieb in der Studie jedoch ohne Wirkung auf den Vitamin C-Status im Körper. Besonders Vitamin C reiche Quellen sind verschiedene Gemüse- und Obstsorten wie Kiwi, Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchte und Kartoffeln.

Wer sich gesund ernährt, ausreichend Sport treibt, und nicht raucht sowie sich von andauerndem seelischem Stress nicht aus dem Gleichgewicht bringen lässt, hat gute Chancen, dem Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden beziehungsweise an Arteriosklerose zu erkranken, zu entgehen, so Irina Baumbach zusammenfassend.




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