Kein erhohtes Krebsrisiko durch Hormonelle Verhutungsmittel

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Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Hormonelle Verhütungsmittel

Über die Anti-Baby-Pille sind massenhaft Gerüchte und Halbwahrheiten im Umlauf. Eins besagt das die Pille das Krebsrisiko steigert. Diese Aussage konnten schottische Forscher nun entkräften. Die Wissenschaftler werteten die über einen Zeitraum von 36 Jahren gesammelten Daten von insgesamt 46.000 Frauen aus, und fanden dabei heraus das lediglich eine langfristige Anwendung von mehr als acht Jahren das Risiko einer Krebserkrankung steigerte , und das auch nur geringfügig. Dabei muss aber auch berücksichtigt werden das die untersuchten Frauen noch Pillen der ersten Generation eingenommen hatten, bei denen die Hormone weitaus höher dosiert waren als dies bei den heutigen Präparaten der Fall ist, so die Forscher.

Im großen und ganzen zeigten die Teilnehmerinnen die auf hormonelle Weise verhüteten im Vergleich zu denen die dies nicht taten kein erhöhtes Risiko. Das Gegenteil war der Fall, denn den Daten nach zu urteilen senkte die Einnahme die Wahrscheinlichkeit an Darm- Gebärmutter- oder Eierstockkrebs zu erkranken um 12%. Dieser Effekt war auch Jahre nach Beendigung der Einnahme noch nachweisbar. Auf die Häufigkeit von Brustkrebs hatte das Verhütungsmittel keinerlei Einfluss.
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