Sie suchen den Arzt Ihres Vertrauens? Finden Sie Kliniken,
Zahnärzte oder Ärzte - deutschlandweit, kostenfrei und rund
um die Uhr!
![]() | Erste Hilfe im Betrieb - Notfallmaßnahmen |
| shutterstock.com |
Viele Menschen fallen bei Unfällen in eine Art Schreckstarre und verweigern aus Angst noch größeren Schaden anzurichten ihre Hilfe. Doch es gibt nichts Schlimmeres als nicht zu helfen. In allen Betrieben gibt es wenigstens Ersthelfer, dessen Name bekannt sein sollte, besser noch, sollte dessen Name schriftlich an zentraler Stelle vermerkt sein. Bei Unfällen im Betrieb sollten diese Ersthelfer umgehend informiert werden. Zusätzlich muss ein Rettungswagen gerufen werden. Um als Ersthelfer in einem Betrieb tätig zu sein, müssen vorab mindesten acht Doppelstunden erste Hilfelehrgang absolviert werden, welche alle 2 Jahre aufgefrischt werden müssen. Aber auch wer nicht Ersthelfer ist, hat die Möglichkeit sich Wissen über schnelle Hilfe nach Unfällen beim Roten Kreuz oder anderen Institutionen zu erwerben oder auffrischen zu lassen.
Hier noch einmal die wichtigsten Handgriffe im Überblick:
• Stabile Seitenlage: Sie wird angewandt, wenn eine verwundete Person reglos angetroffen wird, aber noch atmet.
Die verunfallte Person wird in Rückenlage gebracht, Puls und Atmung kontrolliert. Ist beides vorhanden, wird ein Arm (der auf der Seite des Helfers ist) mit Handfläche noch oben gestreckt, wie als ob man sich meldet. Der andere Arm wird über die Brust gezogen und die Hand wird mit der Handfläche nach innen an die Backe des Verwundeten gelegt. Nun wird das eine Knie (das sich weiter vom Helfer entfernte)angewinkelt und der Verletzte auf die Seite mit dem ausgestreckten Arm gezogen. Der Hals sollte gestreckt werden um die Atemwege frei zu halten, ebenso sollte der Mund leicht geöffnet werden, damit Speichel und Erbrochenes abfließen können.
• Wiederbelebung: Sie setzt sich zusammen aus Herzdruckmassage und Beatmung und wird durchgeführt, wenn keine Atmung und kein Puls mehr festgestellt werden können. Der Körper soll durch sie weiter mit Blut und Sauerstoff versorgt werden.
Der Verwundete wird dabei in Rückenlage gebracht, dann wird 30mal die Herzdruckmassage durchgeführt und 2mal die Beatmung. Dies wird solange wiederholt, bis die Rettungshelfer eingetroffen sind und übernehmen.
• Herzdruckmassage: Der Brustkorb sollte hierfür frei gemacht werden. Der Helfer kniet sich über den Verletzten, legt die Hände übereinander und streckt die Ellenbogen durch. Die Hände werden etwa in der Mitte des Brustkorbes angelegt und dann wird mit dem Gewicht des Oberkörpers Druck auf den Brustkorb ausgeübt. Dies wird 30mal in kurzen Stößen durchgeführt (etwa 2,5mal pro Sekunde), dann wir beatmet.
• Beatmung: Der Kopf wird nach Hinten in den Nacken gelegt und das Kinn angehoben. Die Nase wird mit Daumen und Zeigefinger geschlossen, der Mund geöffnet. Tief einatmen. Mit dem eigenen Mund werden die Lippen des Verwundeten fest umschlossen, es wird gleichmäßig für etwa eine Sekunde ausgeatmet. Das ganze wird noch einmal wiederholt, danach wird überprüft ob sich der Brustkorb des Verwundeten wieder von selbst hebt und senkt. Wenn das der Fall ist wird er in die stabile Seitenlage gebracht. Wenn das nicht der Fall ist, wird wieder mit der Herzdruckmassage begonnen.
Erste Hilfe sollte in jedem Fall geleistet werde, denn wer nicht hilft macht sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar.
Hier noch einmal die wichtigsten Handgriffe im Überblick:
• Stabile Seitenlage: Sie wird angewandt, wenn eine verwundete Person reglos angetroffen wird, aber noch atmet.
Die verunfallte Person wird in Rückenlage gebracht, Puls und Atmung kontrolliert. Ist beides vorhanden, wird ein Arm (der auf der Seite des Helfers ist) mit Handfläche noch oben gestreckt, wie als ob man sich meldet. Der andere Arm wird über die Brust gezogen und die Hand wird mit der Handfläche nach innen an die Backe des Verwundeten gelegt. Nun wird das eine Knie (das sich weiter vom Helfer entfernte)angewinkelt und der Verletzte auf die Seite mit dem ausgestreckten Arm gezogen. Der Hals sollte gestreckt werden um die Atemwege frei zu halten, ebenso sollte der Mund leicht geöffnet werden, damit Speichel und Erbrochenes abfließen können.
• Wiederbelebung: Sie setzt sich zusammen aus Herzdruckmassage und Beatmung und wird durchgeführt, wenn keine Atmung und kein Puls mehr festgestellt werden können. Der Körper soll durch sie weiter mit Blut und Sauerstoff versorgt werden.
Der Verwundete wird dabei in Rückenlage gebracht, dann wird 30mal die Herzdruckmassage durchgeführt und 2mal die Beatmung. Dies wird solange wiederholt, bis die Rettungshelfer eingetroffen sind und übernehmen.
• Herzdruckmassage: Der Brustkorb sollte hierfür frei gemacht werden. Der Helfer kniet sich über den Verletzten, legt die Hände übereinander und streckt die Ellenbogen durch. Die Hände werden etwa in der Mitte des Brustkorbes angelegt und dann wird mit dem Gewicht des Oberkörpers Druck auf den Brustkorb ausgeübt. Dies wird 30mal in kurzen Stößen durchgeführt (etwa 2,5mal pro Sekunde), dann wir beatmet.
• Beatmung: Der Kopf wird nach Hinten in den Nacken gelegt und das Kinn angehoben. Die Nase wird mit Daumen und Zeigefinger geschlossen, der Mund geöffnet. Tief einatmen. Mit dem eigenen Mund werden die Lippen des Verwundeten fest umschlossen, es wird gleichmäßig für etwa eine Sekunde ausgeatmet. Das ganze wird noch einmal wiederholt, danach wird überprüft ob sich der Brustkorb des Verwundeten wieder von selbst hebt und senkt. Wenn das der Fall ist wird er in die stabile Seitenlage gebracht. Wenn das nicht der Fall ist, wird wieder mit der Herzdruckmassage begonnen.
Erste Hilfe sollte in jedem Fall geleistet werde, denn wer nicht hilft macht sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar.
Buchtipp: Massage-BoxWürde sich ihr Partner nicht auch freuen wenn er nach getan Arbeit mit einer wohltuenden Massage verwöhnt werden würde? Sie wissen die richtigen Handg...
mehr
mehr
So vermeiden Sie Rückenkenschmerzen im BüroEs gibt kaum einen Arbeitnehmer, der nicht schon mal nach langem Arbeiten am PC Rückenschmerzen verspürt hat. Dazu gesellen sich gerne müde Augen und ...
mehr
mehr
Neues Diagnose Verfahren Eine neuartige Diagnosetechnik soll künftig dabei helfen Schädigungen bei Neugeborenen, die mit dem Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft in Verbi...
mehr
mehr
Energy-Drinks gesundheits - gefährdend für KinderDie Zeiten, in denen die meisten Kinder noch gesunden Saft oder Milch mit in die Schule genommen haben, sind lange vorbei. Abgelöst wurden diese klass...
mehr
mehr










