Ernaehrungsumstellung bei Verstopfung

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Ernährungsumstellung bei Verstopfung

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Viele Deutsche leiden von Zeit zu Zeit an einer Verstopfung. In der Regel trifft es häufiger Frauen als Männer. Erstes Symptom einer akuten Verstopfung ist das Ausbleiben des regelmäßigen Stuhlgangs. Dabei ist es für viele schwer festzulegen, ab wann der Stuhlgang nicht mehr regelmäßig stattfindet. Normal ist es, wenn der Darm mindestens dreimal wöchentlich entleert wird. Bei einer akuten Verstopfung klagen Betroffene außerdem über ein Gefühl der unvollständigen Entleerung, einer Blockierung des Darmausgangs oder einem ständig sehr starken Pressdruck. Neben meist harmlosen Schwankungen kann eine akute Verstopfung jedoch auch eine funktionelle Darmlähmung oder einen mechanischen Darmverschluss als Ursache haben. In solchen Fällen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn sich eine Verstopfung hauptsächlich durch unregelmäßigen und zu festen Stuhlgang äußert, kann man dieser auch mit der Änderung des Lebensstils und der Ernährungsgewohnheiten entgegenwirken. Viel Bewegung ist sehr wichtig, denn dadurch wird die Darmtätigkeit angeregt. Außerdem sollte man auf eine ballaststoffreiche Ernährung, ebenso wie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch ungesüßte Tees oder Wasser, achten. Dadurch wird das Stuhlvolumen vergrößert. Weitere Faktoren, die eine Verstopfung des Darms begünstigen, sind Stress und das ständige Aufschieben des Stuhlgangs.

Neben der akuten Verstopfung gibt es auch noch die chronische Verstopfung. Hierbei sind die oben genannten Symptome über einen Zeitraum von ca. drei Monaten kontinuierlich zu beobachten. In solchen Fällen oder wenn die Verstopfung durch die Umstellung des Lebensstils nicht zu beheben ist, sollte auf jeden Fall auch ein Arzt zu Rate gezogen werden.
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