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Eine Untersuchung an rund 80 Zimmermädchen zeigte, dass eine positive Einstellung zu ihrer körperlichen Betätigung die gesundheitsfördernde Wirkung ihrer Tätigkeit deutlich begünstigt, berichtet heute die Diplom Ernährungswissenschaftlerin Judith Männich von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. aus Aachen.
Die Wissenschaftlerinnen Alia Crum und Ellen Langer von der Harvard University in Camebridge untersuchten 84 Zimmermädchen hinsichtlich einer gesundheitsfördernden Wirkung ihrer beruflichen Tätigkeit in Verbindung mit einer positiven Denkweise. Dabei erhielten 44 Zimmermädchen die Information, dass ihre berufliche Tätigkeit gesundheitsfördernde Wirkungen mit sich bringt und diese Tätigkeiten die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde für eine gesunde Lebenserhaltung erfüllt. Die restlichen 40 Teilnehmer erhielten keinerlei Informationen.
Die Ergebnisse waren verblüffend. Die Teilnehmerinnen, die Angaben über die positive Wirkung erhielten, zeigten bereits nach vier Wochen deutliche positive Veränderungen im Vergleich zu ihren Arbeitskolleginnen. So reduzierte sich ihr Körpergewicht im Durchschnitt um etwa ein Kilogramm, der Blutdruck sank um etwa 10 Prozent und auch die Körperfettwerte, der Body-Mass-Index (BMI) sowie das Verhältnis von Bauch- zu Hüftumfang reduzierten sich. Darüber hinaus veränderte sich das subjektive Empfinden der Probandinnen. Obwohl das Verhalten unverändert blieb, glaubten sie, sich seit Beginn der Studie mehr zu Bewegen.
Grund für diese positiven Effekte sehen die zwei Forscherinnen in einer Verbindung zwischen der eigenen positiven Denkweise und der körperlichen Aktivität. Es scheint somit nicht nur die körperliche Aktivität an sich die gesundheitlichen Effekte hervorzurufen, sondern gleichzeitig der Glaube daran. Die Wissenschaftlerinnen sehen darin eine Chancen für die Therapie von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus und Herzkrankheiten, die überwiegend durch inaktiven Lebensstil begünstigt werden. Eine positive Einstellung zu einem individuellen Ziel wie zum Beispiel auf eine Lebensstilintervention kann die Umsetzung sowie das Durchhaltevermögen maßgeblich unterstützen, so die Ernährungswissenschaftlerin abschließend. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. www.ernaehrungsmed.de
Die Wissenschaftlerinnen Alia Crum und Ellen Langer von der Harvard University in Camebridge untersuchten 84 Zimmermädchen hinsichtlich einer gesundheitsfördernden Wirkung ihrer beruflichen Tätigkeit in Verbindung mit einer positiven Denkweise. Dabei erhielten 44 Zimmermädchen die Information, dass ihre berufliche Tätigkeit gesundheitsfördernde Wirkungen mit sich bringt und diese Tätigkeiten die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde für eine gesunde Lebenserhaltung erfüllt. Die restlichen 40 Teilnehmer erhielten keinerlei Informationen.
Die Ergebnisse waren verblüffend. Die Teilnehmerinnen, die Angaben über die positive Wirkung erhielten, zeigten bereits nach vier Wochen deutliche positive Veränderungen im Vergleich zu ihren Arbeitskolleginnen. So reduzierte sich ihr Körpergewicht im Durchschnitt um etwa ein Kilogramm, der Blutdruck sank um etwa 10 Prozent und auch die Körperfettwerte, der Body-Mass-Index (BMI) sowie das Verhältnis von Bauch- zu Hüftumfang reduzierten sich. Darüber hinaus veränderte sich das subjektive Empfinden der Probandinnen. Obwohl das Verhalten unverändert blieb, glaubten sie, sich seit Beginn der Studie mehr zu Bewegen.
Grund für diese positiven Effekte sehen die zwei Forscherinnen in einer Verbindung zwischen der eigenen positiven Denkweise und der körperlichen Aktivität. Es scheint somit nicht nur die körperliche Aktivität an sich die gesundheitlichen Effekte hervorzurufen, sondern gleichzeitig der Glaube daran. Die Wissenschaftlerinnen sehen darin eine Chancen für die Therapie von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus und Herzkrankheiten, die überwiegend durch inaktiven Lebensstil begünstigt werden. Eine positive Einstellung zu einem individuellen Ziel wie zum Beispiel auf eine Lebensstilintervention kann die Umsetzung sowie das Durchhaltevermögen maßgeblich unterstützen, so die Ernährungswissenschaftlerin abschließend. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. www.ernaehrungsmed.de


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